Aktuelles aus der Berufsfachschule Gesundheit und Soziales

Journalistisches Schreiben – Reportage zum Thema „Fleischkonsum“

Im Rahmen des Deutschunterrichts hat Jule Hendel aus der BSG91 diese lesenswerte Reportage zum Thema „Fleischkonsum“ verfasst:

Qualen durch unseren Konsum!

Mein Leben lang habe ich alles gegessen, was ich wollte. Ich war mindestens einmal in der Woche bei McDonald, Burger King, KFC oder ähnlichen Fastfoodketten. Ich bin im Restaurant essen gegangen und habe das gegessen, worauf ich Lust hatte.

Beim Einkaufen habe ich nie darauf geachtet, was ich überhaupt kaufe, sondern habe meistens auf den Preis geschaut. Lieber habe ich einen Burger genommen, der zwei Euro kostet, anstatt einen, der sechs Euro kostet.

Vor 6 Wochen war ich ganz normal einkaufen und wollte mir Burger selber machen. Ich habe alles eingekauft und zubereitet. Als ich dabei war, den Burger zu essen habe, ich mir das Fleisch genauer angeguckt und auf einmal wurde mir schlecht und ich glaube, ich hatte so etwas wie ein schlechtes Gewissen. Und mir kamen die Fragen auf ,,Woher kommt das Fleisch eigentlich“? und ,,Wie werden die Tiere überhaupt gehalten?“.

Ohne den Burger nochmals anzurühren, habe ich mich im Internet informiert und  mir einige Dokumentationen  wie ,,Dominion“ angeschaut. Ich habe mich über Massentierhaltung informiert. Beim Anschauen der Videos gab es einige Momente, wo ich mich zwingen musste, hinzuschauen, weil ich mich geekelt habe und bei einigen Szenen musste ich sogar weinen. Was ich gesehen habe, hat mich schockiert und ich war fassungslos. Mir wurde schlecht und in den ersten Tagen danach konnte ich nicht einmal Fleisch sehen, ohne dass mir sofort schlecht wurde und ich mich geekelt habe.

Wir wissen alle, dass die Verhältnisse in der Tierhaltung nicht gut sind, aber das verdrängen wir oft oder uns ist nicht bewusst, wie schlimm die Verhältnisse eigentlich wirklich sind.  In der Massentierhaltung werden minütlich 4756 Tiere getötet und das sind jährlich über 150 Milliarden Tiere.  Männliche Kücken werden direkt nach dem Schlüpfen lebendig geschreddert, weil sie der Wirtschaft nicht weiterhelfen. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mastschweines beträgt 10 Jahre, jedoch lebt es in der Massentierhaltung nur 6 Monate. Die Lebenserwartung von Mastbullen, Mastkälbern und Milchkühen liegt bei 25 Jahren, doch in der Massentierhaltung leben Mastbullen 12-18 Monate, Mastkälber 4-5 Monate und Milchkühe  4-5 Jahre.  Legehennen werden eigentlich bis zu 5 Jahre alt, doch leben sie maximal 18 Monate in der Massentierhaltung.

Aber nicht nur die Kürze der Lebensdauer ist erschreckend, sondern auch die Lebensbedingungen sind es. Die Tiere sehen in ihrem Leben kaum bis gar kein Tageslicht und sie sind in Massen in kleinen Käfigen eigesperrt.  Schweine werden geschwängert und in den letzten 4 Monaten, bevor die Ferkel zur Welt kommen, werden die Schweine in so kleine Käfige eingesperrt, dass sie sich nicht mal einen ganzen Meter nach vorne oder nach hinten bewegen, geschweige denn sich überhaupt drehen können. Durch die mangelnde Bewegung nehmen die Muskeln ab und die Schweine können nicht mehr stehen. Das hat zur Folge, dass sie ihre eigenen Ferkel erdrücken, weil sie selber nicht mehr stehen können.  Nach der Geburt werden ihnen  der Schwanz abgeschnitten und die Ohren werden gechipt.  Alle Tiere erleiden Schmerzen durch mangelnden Freiraum und Mangel an Tageslicht, sie haben offene Wunden und Geschwüre am Körper.

Aber warum kommt es eigentlich zur Massentierhaltung?

Wir Menschen achten lieber auf das Geld als auf das Wohl der Tiere. Konzerne wollen schnell viel Geld verdienen und verkaufen deswegen billiges Fleisch.  Das Thema Massentierhaltung wird dabei von ignoriert und wir vergessen oder verdrängen oft, unter  welchen Umständen die Tiere leben. Zudem sind Tierprodukte auch in Lebensmitteln oder sonstigen Produkten enthalten, von denen es kaum einer weiß. Zum Beispiel benutzen einige Chipshersteller tierische Bestandteile ebenso wie Safthersteller.  Oftmals geben wir lieber weniger Geld aus für mehr Essen und das ist der Fehler.

Fleischersatz-Produkte sind teurer als Fleisch. Stimmt das? Nein! Tierprodukte sind einfach viel zu billig und lassen vegetarische und vegane Produkte teuer dastehen. Aber gibt es darüber hinaus überhaupt eine Möglichkeit, die Massentierhaltung zu reduzieren? Ja, die gibt es. Biofleisch ist zwar teurer, aber dafür sind die Verhältnisse besser. Die Lebensdauer ist um einiges höher, die Tiere haben genug Freilauf und Tageslicht und sie haben eine hohe Anzahl an Quadratmetern für sich alleine zur Verfügung. Biobauernhöfe müssen wichtige  Kriterien erfüllen, um das Biosiegel zu bekommen.

Nachdem ich mich informiert habe, habe ich mich dazu entschlossen, auf Fleisch zu verzichten. Mir ist dieser Verzicht  in den ersten Tagen sehr schwer gefallen, da ich nicht auf Fleisch verzichtet habe, weil es mir nicht mehr geschmeckt hat, sondern um die Massentierhaltung nicht mehr zu unterstützen. Nach einer Woche sind die Bilder und die Informationen schon wieder fast aus meinem Gedächtnis verschwunden und ich war selbst schockiert darüber, wie schnell man so etwas eigentlich vergisst. Jedoch habe ich weiterhin kein Fleisch gegessen und habe mich weiterhin informiert. Nach einem Monat ging es schon besser, weil ich mich schon etwas daran gewöhnt habe und ich schon in etwa wusste, was ich alles essen kann und was nicht. Doch nach 6 Wochen fällt es mir manchmal immer noch schwer,  mich neu anzupassen.

Von Jule Hendel, BSG91


Das menschliche Gehirn – Erstellung von Modellen in der BSG91

Vor dieser Aufgabe standen die Schülerinnen und Schüler der BSG91 (Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales, Unterstufe).
Vorab wurden die Funktion von Modellen für das Lernen besprochen sowie die Vorteile. Eine Tatsache war auch direkt klar: Einen Fachvortrag mit einem einfachen Modell aus der Schule kann doch jeder halten! Die BSG91 macht es anders: Zur Verfügung stand ein Tisch mit diversen Materialen: Wolle, Watte, Strohhalme, Krepppapier etc…. Die Schülerinnen und Schüler gingen in die Planungsphase, um ein Modell zum Gehirn oder zum Rückenmark zu erstellen. Die kreativen Ergebnisse können sich sehen lassen!
Als Präsentationsform für den Fachvortrag sowie für die Modelle wurde der Museumsgang gewählt.

Kreativer Datespeech-Workshop

Die Klassen BSG 81 und 82 fotografierten und gestalteten zum Thema „Datespeech“.  In dreitägigen Workshops zeigten sie ihre Kreativität. Es gelangen ihnen vielfältige Produkte, die jeder als Fotobuch mit nach Hause nehmen konnte.

Die Schülerin Eva Horwat aus der Klasse BSG82 beschreibt in dem folgenden Artikel Ihre Erfahrungen:

Erster Tag (27.06.):

Am ersten Tag des Fotoworkshops „DateSpeech“ erzählte uns Herrn Briese, der zusammen mit seiner Praktikantin diesen Fotoworkshop leitete, was wir am heutigen Tag und den nächsten beiden Tagen machen werden. Danach wies er uns in die Technik der zwei vorhandenen Kameras ein, die wir in den nächsten Stunden und Tagen verwenden durften. Um ein Gefühl für die Kameras und ihre „Special Effects“ zu bekommen, durften wir in Kleingruppen von 4 Schülern sowohl auf dem Schulgelände, als auch im Gebäude von den verschiedensten Dingen Fotos machen. Im Anschluss daran sprachen wir über das Thema „DateSpeech“; was ist das überhaupt und warum machen wir das?

Dann fertigten wir vier verschiedene Plakate zu den Rubriken „Mobbing“, „Cybermobbing“, „Bullying“ und „…“ in den gleichen Kleingruppen an. Zum Austausch mit den anderen Gruppen stellten wir nun die jeweilige Rubrik der Gruppe vor und tauschten uns kurz darüber aus.

Zum Abschluss des Tages sollten wir jetzt noch ein sogenanntes „Elfchen“ anfertigen, das sich auf eines der vier Rubriken beziehen sollte und für die kommenden zwei Tage verwendet werden würde.

Zweiter Tag (28.06.):

Am zweiten Tag trafen wir uns schon sehr früh vor dem Schloss im Kaisergarten. Wir kamen wieder in den Kleingruppen zusammen und bekamen nun für den heutigen Tag den Auftrag, zu unseren individuellen „Elfchen“ ein passendes Foto zu machen. Hierfür durften wir uns im gesamten Kaisergarten bewegen und unserer Kreativität freien Lauf lassen. Das Foto sollte trotz alldem natürlich gut zu dem „Elfchen“ passen.

Wenn wir schon früher als geplant mit unseren Fotos fertig waren, durften wir mit den Kameras noch beliebige Fotos von uns, dem Park o.ä. machen.

Am Ende des Tages besuchten wir dann noch das Museumsschiff „MS Wissenschaft“ zum Thema „Künstliche Intelligenz“, welches am Ufer des Rhein-Herne-Kanals für ein paar Tage als Ausstellungsschiff stand. In ihm konnten wir uns vieles anschauen, das ein oder andere auch selbst ausprobieren und uns über das Thema informieren und weiterbilden.

Dritter Tag (01.07.):

Am dritten und somit letzten Tag des Fotoworkshops durfte jeder von uns nun sein „Elfchen“ und das im Kaisergarten geschossene Foto auf einer DIN A 4 Seite mithilfe von Photoshop zusammenbringen bzw. kombinieren. Da es einige Schüler gab, die sich nicht so gut mit Photoshop oder generell mit Bildbearbeitungsprogrammen auskannten, bekamen sie Hilfe von Herrn Briese oder seiner Assistentin. Als Abschluss des Workshops durften wir noch die Bilder der Kameras auf einen USB-Stick übertragen und vier zuvor ausgewählte Bilder ausdrucken lassen. „Aus den verschiedenen „Elfchen“ würde dann ein Buch entstehen, welches ihr wahrscheinlich nach den Sommerferien bekommen werdet“, sagte Herr Briese als Abschlussworte und verabschiedete sich von uns, sodass der Fotoworkshop hiermit vorbei war.


Machtage der BSG81 und BSG82

Vom 12.6.-17.6.19 hieß es wieder nähen, bauen, kleistern, tanzen, kochen, gestalten, tippen…
Im Rahmen der Projektwoche konnten die Schülerinnen und Schüler der BSG – Unterstufen in verschiedenen Workshops ihre Fähigkeiten und Kompetenzen vielfältig einsetzen und vertiefen. Unter anderem wurden Insektenhotels gebaut, spanische Nationalgerichte gekocht,  Taschen gebatikt, Tänze eingeübt, Handtrommeln gekleistert, Textdateien  erstellt und Handy Hüllen genäht werden. Am Ende der Woche ging es für sie in Kleingruppen darum, selbstständig Angebote für unterschiedliche Zielgruppen zu planen und in einer Präsentation dem Fachpublikum vorzustellen.


Die Klassen BSG71/72 nehmen an Teambuilding-Seminar in Hattingen teil

Wir sind vom 12.-14. November mit den Klassen BSG71/72 nach Hattingen in das Willi-Bleicher-Haus gefahren. Dort fanden Fortbildungen, an denen wir die zwei Tage teilnahmen, mit dem Thema „Teambuilding und Sozialkompetenz“ statt.
Wir hatten jeden Tag ein mehrstündiges Seminar, wo wir hauptsächlich Spiele gemeinsam als Klasse gespielt haben. Diese sollten den Team Geist und den Zusammenhalt stärken. Außerdem fanden nach den gemeinsamen Aktivitäten eine ausführliche Reflexion statt. Wir reflektierten die Schwierigkeiten, die wir hatten, während wir als Team die verschiedenen Spiele lösen mussten.
Im Willi-Bleicher-Haus gab es täglich 5 Mahlzeiten mit einem sehr vielfältigen Angebot. Außerdem gab es dort noch verschiedenste Freizeitangebote, wie beispielsweise einen kleinen Sportplatz oder eine Disco. Aber man konnte sich dort auch in die Bar setzten und ein paar Runden Dart spielen. Es gab dort sehr viele Beschäftigungsmöglichkeiten und alle konnten neue Erfahrungen für die Zukunft sammeln.

von Julia Brans und Laura Lauter, BSG71


Schattentheater im Rahmen der Projektwoche der Berufsfachschule Gesundheit und Soziales

Im Rahmen ihrer Projekttage spielten Schülerinnen der BSG 71 und 72 gekonnt mit ihrem Schatten. Sehr kreativ und ausdrucksstark setzten sie dabei kleine Szenen ins „richtige Licht“.


Besuch des Erfahrungsfelds der Sinne in Essen

Die Oberstufen BSG 61 und 62 besuchten mit ihren Klassenlehrerinnen das Erfahrungsfeld der Sinne in Essen. Mit viel Experimentier-und Spielfreude testeten die SuS ihre Sinne und überprüften ihre Wahrnehmung. Fast philosophische Diskussionen über die gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse begleiteten die Versuche und ließen alle immer wieder ins Staunen und Nachdenken geraten. Und alle hatten ganz viel Spaß dabei!


Theaterprojekt zum Thema Mobbing und Ausgrenzung

Schülerinnen und Schüler der Klassen BSG 61 und BSG 62 erarbeiteten im Rahmen von „Schule und Kultur“ mit der Theaterpädagogin Riccarda Tomberg  Szenen, in denen sie sich mit den Themen Ausgrenzung, Außenseitertum und Mobbing auseinander setzten. Diese Szenen führten sie einem Publikum – bestehend aus den Unterstufen und anderen Klassen –  in der Aula der Schule vor. Den Abschluss des Workshops wird ein gemeinsamer Theaterbesuch im Theater Oberhausen bilden.
Überwiegendes Fazit: Wir haben nicht geglaubt, dass Theater spielen so viel Spaß machen würde und dass wir uns so auf die Bühne trauen würden!

Stolpersteine

Die Opfer und die Geschehnisse der Nazizeit geraten immer mehr in Vergessenheit, so auch die Intrigen und Fehler, aus denen wir lernen sollten. Damit das nicht geschieht, erinnern „Stolpersteine“ im Pflaster an die Menschen, die in den Häusern gewohnt haben und verschleppt, misshandelt und ermordet wurden. Mit jedem Stein, dessen Glanz verloren geht, geht auch ein Stück weit unser Wissen über diese Gräueltaten verloren. Deshalb haben wir Schülerinnen und Schüler der Klassen BSG 61 und 62 mitgeputzt und zehn Stolpersteine in Oberhausen wieder glänzen lassen.

von Cindy Lobsch (BSG 61)

Putzen gegen das Vergessen

Im Laufe der Jahre verschwinden die Erinnerungen an die NS-Zeit immer mehr. Gerade wir Jugendlichen leben so sehr im Hier und Jetzt, dass wir uns kaum Zeit nehmen, über die Vergangenheit nachzudenken.

Um das damalige Leben und die Opfer der NS-Zeit nicht zu vergessen, machten wir mit bei einer Aktion der Oberhausener Gedenkstätte. Gemeinsam mit der Parallelklasse putzten wir zehn Stolpersteine, die im Pflaster der Bürgersteige eingelassen sind und an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Wir gingen von Stein zu Stein und trugen die jeweiligen Lebensgeschichten der Menschen vor, die wir zu Hause recherchiert hatten. Anschließend brachten wir die Steine wieder zum Strahlen.

Wir hoffen, dadurch die Erinnerungen wach zu halten an die getöteten und verschleppten Menschen, damit sich so etwas niemals wiederholt.

von Anneke Euwens (BSG 61)


BSG61 und BSG62 präsentieren ihre Praxiserfahrungen

Zum (fast) Abschluss der Klasse 11 präsentierten die Schülerinnen und Schüler der BSG 61 und 62 ihre vielfältigen Praxiserfahrungen. In Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens konnten sie in verschiedene Bereiche „hinein schnuppern“ und mit unterschiedlichen Zielgruppen arbeiten. Fazit: „Wir konnten unsere Erwartungen und Vorstellungen überprüfen und uns selbst testen. Wir haben viel gelernt!“


Review –Theaterwerkshop und Theaterbesuch

Wir, die BSG 61, hatten die Möglichkeit, einen Workshop mit Führung im Theater an der Ruhr in Mülheim zu erleben. Der Workshop war auf das Theaterstück „Die Physiker“ bezogen, welches wir uns „danach“ angesehen haben. Herr Deutsch, der Theaterpädagoge, führte uns. Wir konnten Blicke hinter die Bühne, in die Schneiderei, die Werkstätten, die Gardaroben und in den Fundus werfen, während uns dazu eine Menge Informationen gegeben wurden. Schließlich durften wir einige Übungen und Szenen aus „Die Physiker“ auf der Bühne spielen.

Einige Tage später sind wir erneut gemeinsam nach Mülheim gefahren, um uns das Theaterstück anzusehen. Wir waren begeistert von den Schauspielern und dem Stück, welches wir von den ersten Reihen aus erleben konnten.

Nach der Aufführung hatten wir noch viel zu besprechen und zu diskutieren. Es war sehr besonders, im Publikum zu sitzen und zu wissen, wie es hinter den Kulissen aussieht und wie die Vorbereitungen abgelaufen sind und noch vieles mehr.

Insgesamt hatten wir einen schönen Abend und freuen uns auf einen weiteren Besuch des Theaters an der Ruhr im nächsten Schuljahr.

von Angelina Thill, BSG 62

IMG_1848

„Die Physiker“ – Theaterbesuch in Mülheim an der Ruhr

Am 7.6.1017 wagten wir, die BSG 61, uns in das Theaterstück „Die Physiker“ im Theater an der Ruhr. Doch dazu komme ich später, denn um ein Theaterstück richtig genießen zu können, sollte man sich im Theater auch richtig wohlfühlen und genau dafür sorgte unsere Deutschlehrerin, indem sie uns eine Führung mit Workshop ermöglichte. Herr Deutsch, der Theaterpädagoge, empfing uns und machte uns mit dem Theater vertraut. Es gab so viel zu sehen! Wir durften sogar eine kleine Modenschau hinlegen und in der Maske bestaunten wir Schminktöpfe und andere Utensilien. Doch das Highlight war der Workshop. Einige Schülerinnen und Schüler bekamen die Möglichkeit , sich in eine andere Rolle hinein zu versetzen und Szenen aus „Die Physiker“ zu spielen. Wie sie sich fühlten, kann man auch an den ausdrucksstarken Fotos sehen. Zum Schluss sammelten wir uns alle im Park hinter dem Theater. Dort lasen wir aus dem Stück und versuchten uns gegenseitig von der Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der Menschheit zu überzeugen. Nach diesem tollen Workshop freuten wir uns auf die Vorstellung. Wir ergatterten die ersten Reihen und waren mitten drin – mit direktem Blickkontakt und lustigen „Spuckattacken“. Als wir das Theater verließen, stand allen die Begeisterung ins Gesicht geschrieben und unsere Gesprächsthemen waren Einstein und Neumann.

von Vanessa Plementas, BSG 61


Alles Theater mit der BSG62

Gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin Frau Lehmann besuchten wir das Theater an der Ruhr in Mülheim. Wir schauten hinter die Kulissen, bestaunten Werkstätten und Garderoben und durften Perücken und Kleider anprobieren. Und alle waren überrascht vom vielfältigen Leben und Arbeiten hinter der Bühne. Aber dann ging es auf die Bühne! Angeleitet von der Theaterpädagogin Frau Meschede taten wir unsere ersten Schritte als Schauspielerinnen und Schauspieler in verschiedenen kleinen Improvisationen. Wir fanden
uns richtig gut!
Abgerundet wurde das Theatererlebnis dann mit einem Besuch des Stückes „Die Physiker“ von F. Dürrenmatt. In der ersten Reihe sitzend waren wir (fast) Teil des Geschehens und konnten hautnah die SchauspieleInnen bewundern. Unser Kommentar: „Das war richtig cool! Hier wollen wir wieder hin!“
Danke für einen tollen Theaterabend.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse BSG62

IMG_0644


Prävention – und wenn es doch passiert?! Projektwoche der Oberstufen

In einer Projektwoche entwickelten die Schülerinnen und Schüler der BSG-Oberstufen Präventionsangebote für verschiedene Zielgruppen. Ihre Ergebnisse präsentierten sie am 9. März 2017 vor der Klassen der Unterstufen und den Schülerinnen und Schülern der IFK.


BSG-Schüler/innen gestalten und besuchen einen Markt der Möglichkeiten zum Praktikum

Die ersten Schultagen haben ereignisreich begonnen im Bildungsgang Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales. Die Schüler/innen der Oberstufe haben einen Markt der Möglichkeiten vorbereitet, an dem sie an Ständen die Praktikumsmöglichkeiten im Bildungsgang präsentieren. Die Schüler/innen der Unterstufen informierten sich als Besucher über die Bereiche Krankenhaus, Arztpraxis, Physio-/Ergotherapie, Seniorenheim, Jugendzentrum, Offener Ganztag und Kindertageseinrichtung. Sie erhielten von den Oberstufenschülerinnen und -schülern viele Informationen und Tipps zum Praktikum und konnten verschiedene berufsbezogene Tätigkeiten ausprobieren.


Erfolgreiche “Machtage” in der BSG41 und BSG42

Mit einem vielseitigen Präsentationstag endete die Projektwoche “Machtag” in der Unterstufe der  Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales. Nach einem Workshop-Tag, an dem die Schüler/innen unterschiedliche Angebote aus den Bereichen Bewegung, Kreativität und Gesundheit wahrnehmen konnten, entwickeln sie an drei Tagen selbst Angebote für unterschiedliche Zielgruppen. Einen Eindruck vermitteln die folgenden Fotos.


EU-Kompaktseminar in der BSG32

Ein Artikel von Isabell Stolte

Eigentlich haben die meisten Schüler alle ein recht eingeschränktes Wissen über die EU. Dabei leben wir doch hier. Doch wirklich auseinandergesetzt mit dem Thema hat man sich noch nicht – wenn, dann nur indem man negative Äußerungen tätigt, welche man irgendwann vielleicht einmal aufgeschnappt hat. Aber was passiert wirklich in der EU? Muss man Angst vor bestimmten Sachverhalten haben? Warum gibt es überhaupt die EU und welche Komponente spielen eine Rolle? Wie stehen wir zu bestimmten Fragen und beschweren wir uns zu Recht ? All diese Fragen und auch noch weitere werden uns an diesem Tag am Käthe Kollwitz Berufskolleg in einem EU Kompakt Seminar beantwortet und erklärt.

Das Seminar findet im Klassenverband statt und zwei Studentinnen von der Schwarzkopf Stiftung, die mit diesem Thema sehr vertraut sind, haben die Aufgabe, es uns Schülern spannend und erfrischend näher zu bringen. Der Einstieg beginnt mit einem lockeren Gespräch im Stuhlkreis über die EU – bei dem unsere teilweise geringen Vorkenntnisse gefragt sind. Schon hier merkt man, wie wenig sich viele von uns, mit diesem – uns doch in vielerlei Hinsicht betreffenden Thema – auseinandersetzen. Denn bei vielen Fragen der Seminartrainer stehen einigen von uns die Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Doch diese Fragezeichen verschwinden durch abwechslungsreiche und schnell verständliche Beispiele und Übungen der Seminartrainerinnen. Im Grunde beschäftigt sich das Seminar mit drei Kernthemen. ”Warum gibt es die EU?”; ”Wer ist die EU?”; ”Was macht die EU?” 

Wir Schüler werden sehr mit einbezogen und können uns die Lösungen selbst erarbeiten. ”Warum gibt es die EU?” Hier werden die Meilensteine der EU Geschichte erarbeitet. Man kann anhand eines vierTische langen Zeitstrahls genau verfolgen, was in welchem Jahr passiert. Fünf Schülerinnen sitzen motiviert und voller Informationen hinter den Tischen, während der Rest der Klasse vor diesen steht und mit gespannter Miene zuhört, was es mit der EU Geschichte auf sich hat. Die Atmosphäre ist sehr entspannt und das Material sehr informativ und hilfreich, um auf die nächsten Kernthemen einzugehen. 

”Wer ist die EU?” Hier werden vier Schülerinnen die Akteure der EU, zu sogenannten Profis in dem Thema und sie müssen den anderen Schülern erklären, was ihre Aufgaben sind. Ein Schüler ist z.B das Europäische Parlament und erzählt: ” Die Mitglieder des Europäischen Parlaments sind die Vertreter der europäischen Bürgerinnen und Bürger. Sie werden in direkten Wahlen alle fünf Jahre neu gewählt. ” Die drei weiteren Schüler sind die Europäische Kommission, der europäische Gerichtshof und der Europäische Rat, und auch hier werden die von den Schülern erarbeiteten Informationen fachlich und kompetent an die anderen weitergegeben. 

”Was macht die EU?” Anhand eines Rollenspiels kann man hier nun die Kompetenzen der EU erkennen, welche Aufgaben die EU hat oder welche noch in der nationalen Hand liegen. 

Dazu präsentieren diese Schüler sehr humorvoll eine ”Talkshow” Die Atmosphäre ist sehr locker und angenehm. Trotzdem besteht immer noch eine geeignete Lernatmosphäre. Es werden Fragen gestellt, wie: ” Wer ist für die Steuern zu ständig? Die EU oder Deutschland?” und daraufhin wird das ‘Publikum’ aufgefordert per Handzeichen zu entscheiden. Zum Ende werden diese Fragen dann durch die erarbeiteten Informationen der ”Talkshowbesucher” bzw. der anwesenden Schüler beantwortet. 

Das EU Kompakt Seminar hat uns Schülern im Großen und Ganzen sehr viel geholfen und kleine Einblicke in die sehr große und umfangreiche ”Welt der EU” gegeben. Nach dem Seminar, weiß man nun wenigstens, worüber man sich überhaupt beschwert, oder dass es meistens sogar sinnfrei ist, sich zu beschweren – da vieles doch so läuft wie es laufen soll. Zudem wurden einem weitgehend alle Fragen beantwortet, die man vorher hatte oder die sich während des Seminars erst ergeben haben. Was sehr positiv war, ist, dass wir als SchülerInnen aktiv an dem Seminar teilnehmen konnten. Damit meine ich, dass wir uns Sachen selber erarbeiten konnten und auch in Fragestellungen mit einbezogen wurden. Vor allen Dingen aber, dass auch uns die Chance gegeben wurde, unsere eigene Meinung zu äußern und diese durch ergänztes Hintergrundwissen zu ändern oder zu verstärken. In der Zukunft werden sich einige von uns zwei mal überlegen, ob man sich über Dinge beschwert von denen man im Grunde genommen vorher viel zu wenig weiß. Gerne wieder! 

Dezember 2014

 Sie interessieren sich für den Bildungsgang Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales?

Dann klicken Sie hier!