Aktuelles aus der Kinderpflege

Tree2Tree Ausflug der Kinderpflege-Oberstufen

Am 23.06.22 waren die Klassen BKi01 und BKi02 mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Arnswald und Frau Jahić im Hochseil- und Klettergarten Tree2Tree Oberhausen.
Nach einer Einweisung fing der große Spaß an! Einzelne Teams waren auf unterschiedlichen Parcours unterwegs. Freude und Nervenkitzel kamen nicht zu kurz!
Schön zu beobachten war auch, dass sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig unterstützt und motiviert haben.

Ein ereignisreicher Feuertag

Mit Feuer spielt man nicht!… in unserem Fall ausnahmsweise schon.

Gemeinsam mit der BKi01 und der SP01 veranstalteten wir am 8. Oktober einen pädagogischen Feuertag. Die Parallelklassen BKi02 und SP02 erlebten diesen eine Woche zuvor auch.

Ein Feuerwehrmann, der für den Bereich der Brandschutzerziehung zuständig ist, begleitete uns zu Beginn an und gab uns wichtiges Wissen zur Brandschutzprävention mit.

Darauf aufbauend bearbeiteten wir gemeinsam in Kleingruppen die bereits von den Lehrkräften aufgebauten Stationen rund ums Feuer und experimentierten auch mit einer kleinen Flamme. Zum gemeinsamen Abschluss wurden Stockbrot und Marshmallows über einem Lagerfeuer zubereitet, was uns die Möglichkeit gab, klassenübergreifend Erfahrungen auszutauschen.

Zusammengefasst war der Feuertag ein erfolgreiches und informatives Erlebnis, welches uns allen Spaß und Freude bereitet hat und uns anregende Ideen für die Praxis gab.

Diesen Arbeitsauftrag hatte die BKi92 im Rahmen des Handlungsproduktes zur Lernsituation „Das kranke Kind“. Klicken Sie hier!

Mutprobe und Eisprinzessin…

Die zwei Unterstufen der Berufsfachschule Kinderpflege haben noch kurz vor den Sommerferien für die Kinder der Kindertagesstätte Ackerstraße zwei wunderschöne Theaterstücke aufgeführt. Die Kinder machten aktiv mit und gaben ihre Tipps zum leckersten Eis und errieten sehr schnell das Märchen Eisprinzessin.

„Eine Mutprobe ist, wenn man übt!“ So erklärte ein Kind sehr cool das Wort MutPROBE.

Mut und überhaupt keine Scheu hatten die Kleinen dann am Ende, als sie sich mit den Schülerinnen eine Kissenschlacht lieferten.

Das Theaterprojekt wurde im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule durchgeführt und war mal wieder ein großer Erfolg. Die Theaterpädagogin Riccarda Tomberg gewann dabei die Sympathie und den Respekt der Schülerinnen, so dass es für sie am Ende Blumen gab!


Märchenhaft(es) gekonnt ins Bild gesetzt

Hier finden Sie die Bilder aus einem Fotoprojekt mit Herrn Briese  zum Thema „Märchen“ im Fach Kinder-und Jugendliteratur der Klassen BKi61/62:


Kinder in die Märchenwelt entführen

Das war der Plan der Schüler und Schülerinnen aus der Unterstufe der Berufsfachschule Kinderpflege. Zu diesem Zweck hatten sie im Mai eine Kindergruppe der Kita Ackerstraße in die Schule eingeladen. Aufmerksam verfolgten die Kinder Szenen aus verschiedenen Märchen. Mal ekelten sie sich gemeinsam mit Simba, der keine Käfer fressen wollte. Ein anderes Mal zitterten sie mit der Maus, die der Wolf fressen wollte. Es gefiel ihnen so gut, dass ein kleiner Junge meinte „Nächste Woche komme ich wieder!“
Die Schüler/innen hatten gemeinsam mit der Theaterpädagogin Anke Weingarte die Stücke im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule einstudiert. Ein weiteres Stück wurde bereits bei Käthes-Kulturbeitel im April gezeigt.
Gefördert von der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen

Märchenprojekt der BKI 51 und 52 mit Herrn Briese und Frau Lehmann

Als Abschluss des Themas „Märchen“ im Fach Kinder- und Jugendliteratur entstanden diese Bilder:

Farbentanz im Friedensdorf International

Heute haben wir mit der Klasse BKi51 und BKi52 das Friedensdorf International in Oberhausen besucht. Irgendwie war ich etwas angespannt und hatte gemischte Gefühle.  Wir haben in Gruppen verschiedene Angebote für die Kinder vorbereitet. Unsere Gruppe  wollte einen „Farbentanz“ mit den Kindern durchführen.
Ich habe die ganze Zeit überlegt, wie wir den Tanz erklären können. Wir wussten ja nicht, aus welchen Ländern die Kinder kommen und welche Sprache sie sprechen. Ich hatte Sorgen, dass ich vielleicht garnicht mit ihnen kommunizieren kann oder dass ich Berührungsängste habe.
Nachher bemerkte ich, dass viele aus der Klasse solche Gedanken hatten.

Vor Ort gab es erst eine kurze Einführung und dann ging es los zum Dorfplatz. Das Wetter war super und viele Kinder waren auf dem Platz und spielten. Da waren wir nun und ich kam mir etwas verloren vor und wusste nicht genau, was ich machen sollte. Doch innerhalb kürzester Zeit kamen die Kinder auf uns zu und sprachen uns an. Kaum zu glauben, aber auf deutsch! Sie waren so selbstsicher, freundlich und kontaktfreudig, dass meine vorherige Unsicherheit wie weggeblasen war. Wir haben gespielt und die Zeit verging wie im Flug. Ich bemerkte natürlich die Verletzungen der Mädchen und Jungen, doch sie schienen nicht so schlimm wie erwartet (auch wenn sie das sicher waren!!). Denn obwohl die Kinder schon so viel Leid erlebt haben, waren sie so voller Freude. Der Tag war so schnell vorbei und wir mussten uns verabschieden. Der Besuch war ein tolles Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde. Von diesen Kindern können wir alle ganz viel lernen.
Der Artikel wurde verfasst von Jasmin Celario aus der BKi52


Ein Tag im Friedensdorf mit der BKi31

Ein Artikel von Nicole Zaksek aus der Berufsfachschule für Kinderpfleger/innen

Ich war zu ersten Mal im Friedensdorf und habe mich vorher nicht wirklich mit Themen, die an diesem Tag auf mich zukamen, auseinander gesetzt. 

Um 9.00 Uhr haben wir uns mit Frau Lehmann, Frau Arnswald und den Schülerinnen und Schülern der Bki 31 vor dem „Dorf“ getroffen. Eine Mitarbeiterin des Friedensdorfes erzählte uns, auf was für Kinder wir treffen werden und was manche Kinder erlebt haben. Ich bekam bei dem Gespräch eine Gänsehaut und konnte mir das nicht vorstellen, was Kinder schon alles mitgemacht haben, bis sie hierher kommen. Ich hätte weinen können.

Frau Schramek führte uns dann ins Dorf. Angekommen auf dem Dorfplatz, riefen viele Kinder uns zu und humpelten mit Gehilfen zu uns oder kamen mit dem Rollstuhl gefahren. Viele lächelten und umarmten uns.

Wir kannten die Kinder vorher nicht und das Lächeln nahm uns alle Ängste und Zweifel. Die Kinder strahlten Lebensfreude aus. Und Tränen kamen mir, weil die Kinder so glücklich schienen, obwohl sie so Schlimmes erlebt haben.

Wir konnten etwas Zeit mit ihnen verbringen und haben das sehr gern getan. Beim Spielen konnte man ihre schlimmen Verletzungen fast vergessen. 

Nach dem Mittagessen haben wir dann in kleinen Gruppen verschiedene Angebote durchgeführt und wir hatten sehr viel Spaß zusammen.

Der Abschied fiel mir richtig schwer, ich wäre gern noch geblieben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viel Freude und Mut diese Kinder ausstrahlen, man muss es erlebt haben. Und das empfehle ich jedem!

Dezember 2014