Aktuelles aus der Fachschule des Sozialwesens

Der Waldtag – oder die „Entdeckung der Neandertaler“

Was wäre, wenn ich Ihnen sage, dass die größte Entdeckung der Neandertaler nicht das Feuer war? Was ist, wenn ich Ihnen sage, dass es in Wahrheit das Wald-Sofa ist? Feuer war gestern, alles was wir zum Leben brauchen, ist das Wald-Sofa!

Der Waldtag begann um 9 Uhr auf dem Parkplatz der Bischofssondern. Es war lange unklar, ob der Tag überhaupt stattfinden kann, denn eine Unwetterwarnung für NRW bereitete uns allen Sorgen. Jedoch merkten wir schnell, dass der Wettergott auf unserer Seite war. Wir liefen ein Stück den Weg lang in den Wald und plötzlich ging es querfeldein, bis wir an eine kleine Lichtung ankamen. Dort sollen wir die nächsten viereinhalb Stunden verbringen. Wir waren nicht sicher, was uns erwarten würde. Alles was wir wussten war, dass wir mit unseren vorbereiteten Spielen uns gegenseitig durch den Tag führen sollen.

Bei diesen wurden fast alle Sinne wurden angesprochen, jeder kam auf seine Kosten und am Ende des Tages waren wir alle mehr froh über den Verlauf. Natürlich waren wir auch froh, dass aus der Unwetterwarnung wohl eher eine Schönwetterwarnung wurde und wir durchweg schönes Wetter gehabt hatten.

Die viele verschiedenen Waldspiele, die Waldmandalas, die Spiegelläufe, das Wald-Sofa und das Waldwohnzimmer trugen dazu bei, uns zu zeigen, was der Wald uns bieten kann. Und was wir den Kindern dadurch bieten können.

Der Tag war erfolgreich, ereignisreich und vor allem lehrreich. Und wir als „die Neandertaler“ – so unser Waldgruppenname –  gingen am Ende des Tages mit mehr als nur der Entdeckung des Waldsofas hervor. Wir bekamen einen Einblick, was es heißt mit der Natur und dem, was sie bietet, etwas Magisches zu schaffen.


Erfolgreicher Abschluss des Berufsanerkennungsjahres

Wir gratulieren den Erzieherinnen und Erziehern  der Klasse BP81, auf dem Bild zu sehen mit ihren Klassenlehrerinnen Ute Dorn und Nina Rüffin


Erziehersprechstunde

Die nächste Erziehersprechstunde findet am 24.6.2021 von 8:30 bis 9:15 Uhr im Raum C03 statt.
Eine vorherige schriftliche Anmeldung per Mail an a.schmidt-gostkowska@kkbk-ob.de ist erforderlich.
Zudem ist ein gültiger Corona-Test-Nachweis zur Erziehersprechstunde mitzubringen.

Natur- und erlebnispädagogischer Tag mit der NaturErlebnisSchule in Raesfeld der Klasse BP81

Am Donnerstag, 20.05.2021 ging es für uns in den Schlosswald zur NaturErlebnisSchule in Raesfeld. Dort angekommen wurden wir zunächst von Dirk Nießing begrüßt, welcher uns einen Einblick in seine Arbeit und in die Gründung der NaturErlebnisSchule gewährte. 

Um in das erlebnis- und naturpädagogische Seminar zu starten, begannen wir den Tag mit „Warm-Ups“, sodass wir uns auflockern konnten und ein Gefühl für die Beschaffenheit des Waldes bekamen. 

Anschließend wurden wir immer wieder in Gruppen eingeteilt und bestritten kooperative, wie auch kompetitive Spiele, in denen besonders die Kommunikation untereinander und miteinander von Relevanz war. Zu diesen gehörten eine „menschliche Murmelbahn“, die längste Murmelbahn im Gelände und das Outdoor-Memory. 

Daraufhin wurden wir von Dirk angeleitet, Knotenübungen, wie z.B. den Achterknoten, den Halben Schlag und den Alpiner Schmetterlingsknoten durchzuführen, um für die weitere Aufgabe vorbereitet zu sein.

Mit Sack und Pack ging es dann mitten in den Wald, wo wir in einer Explorationsphase die unterschiedlichen Knoten genutzt haben, um diverse Bewegungsmöglichkeiten mit Naturmaterialien und Hilfsmitteln aufzubauen. An und zwischen den Bäumen wurden von uns eine Seilbahn, eine Schaukel, eine Hängematte und ein Kletter- sowie Balancierparcours geplant und umgesetzt.

Nachdem wir alle Stationen umfassend ausprobieren konnten, machten wir uns nach dem Abbau auf den Weg zu einem alten Melkstall auf einem Hof. Dort angekommen erwarteten uns heiße Getränke und eine ausgiebige Pause mit Blick auf die idyllische Landschaft. 

Daraufhin sammelten wir uns an der Feuerstelle und erfuhren die Zusammenhänge und Unterschiede zwischen Erlebnis- und Naturpädagogik. Nach der kurzen Theoriephase machten wir uns auf den Rückweg. Doch auch auf diesem Weg, bestritten wir in zwei Gruppen teambildende Spiele, wobei jeder für sich Punkte sammeln konnte.

Abschließend haben wir ein Gruppenbild gemacht und den Tag evaluiert, wobei wird Dirk ein durchweg positives Feedback geben konnten. 

Im Namen der ganzen Klasse BP81 bedanken wir uns ganz herzlich bei Dirk Nießing und Manuel Nagel für diesen erlebnisreichen Tag und die daraus resultierenden Anregungen für unsere weitere pädagogische Arbeit.  

(Jessica Benninghoff und Natalie Gruschka, BP81)


Mit „Steinen, Stöcken, stillem Staunen“ starten drei neue Klassen in die diesjährige Erzieherausbildung

Am 12.8. starteten die Auszubildenden von drei Klassen in die konsekutive Erzieherausbildung und in die neue praxisintegrierte Form der Erzieherausbildung (PiA) am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg.

Neben dem Kennenlernen stand vor allem auch die praktische Erfahrung der angehenden Erzieherinnen und Erzieher im Vordergrund. Unter dem Motto „Steine, Stöcke, stilles Staunen“ konnten die Auszubildenden Steine bemalen, die nachher symbolisch als Weg auf dem Schulhof ausgelegt wurden. Außerdem wurden unterschiedliche kreative Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit Stöcken ausprobiert. Neben einem Stöckemikado konnten Himmelsleitern mit Wolle und Perlen verziert werden sowie auch Bilderrahmen aus Ästen hergestellt werden.

Einige der Werke wurden im Klassenraum ausgestellt, andere wiederum verschönern nun die Bäume auf dem Schulhof und regen die Lehrkräfte sowie die Auszubildenden zu einem stillen Staunen an. Die beiden ersten Tage waren für die Studierenden ein gelungener Start in eine neue Ausbildungsform sowie ein besonderes Schuljahr.


Zeugnisverleihung der SP-Oberstufen

Die Studierenden der Klassen SP81, SP82 und SP83 haben am Donnerstag, den 25.06.2020, ihre Zeugnisse am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg erhalten und dürfen sich nun nach dem bestandenen Fachschulexamen staatlich geprüfte Erzieherinnen und Erzieher nennen. Im neuen Schuljahr beginnt für sie dann das Berufspraktikum als letztes Jahr der Ausbildung.

Klasse SP81: Jessica Benninghoff, Lea Bonarewitz, Lennard Braun, Denise Daniel, Sandra Farahani, Natalie Gruschka, Marvin Junck, Lisa-Marie Klein, Sven Lindvers, Olga Merker, Pia Martens, Stefanie Nadj, Rosa Özcan, Sabrina Pichottke, Hannah Katharina Rauch, Anna-Lena Schrömges, Leonard Weikam, Derya Yalcin mit ihren Klassenlehrerinnen Ute Dorn und Nina Rüffin.

Klasse SP82: Victoria Anderheide, Annalena Behrens, Ann-Kathrin Bronkalla, Almina Essler, Madeleine Funke, Fitore Gashi, Jana Lisa Gräf, Rick Haese, Maryline Angesa Iyese, Ariana Kajtazi, Leyla Katanalp, Dana Klein, Celine Kotzur, Alina Löhrke, Mariam Mahmudi, Fares Mansur, Vanessa Marotta, Julia Minneken, Valeria Potopalska, Karina Pütz, Natalie Sakur, Rojda Sartori, Ullah Shilasala, Olaf Staroschik, Alexander Wachtel mit ihrer Klassenlehrerin Kathrin Raffelsieper.

Klasse SP83: Betül Boduroglu, Timo Carevic´, Anna Franke, Lena Galla, Celine Gallace, Saskia Heming, Dana Hincke, Sevin Kutluca, Sandy Keultjes, Amanda Lee, Laura Lösgen, Alexandra Martin, Ceylan Özkeler, Nele Rudat, Laura Schierenberg, Verena Schröder, Timo Schürmann, Michelle Terhorst, Marie Weiner und Daniel Witte mit ihren Klassenlehrerinnen Nadine Lüpschen und Marianne Schäfer-Obendiek.


MINT-Kooperation des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs mit der Offenen Ganztagsschule an der Tonschule in Duisburg

Durch ein Projekt von Lisa-Maria van Rompaey in ihrem Berufspraktikum kam es zu einer Kooperation im MINT Bereich mit der OGS einer Grundschule und dem KKBK. In der AG der Erstklässler „Die kleinen Forscher“ der Offenen Ganztagsschule möchte Lisa-Maria van Rompaey nachhaltig die naturwissenschaftliche Bildung von Kindern fördern. Dazu sollen zehn verschiedene naturwissenschaftliche Themen  von und mit den Kindern zusammen entwickelt und in Experimente-Kisten verpackt werden. Um diese Experimentekisten in der AG einzuführen und erste Erfahrungen zu machen, wurden Experimente zum Thema „Magnete“ durchgeführt.

Am 12.02.2020 besuchte Peter Stein, Lehrer für Naturwissenschaften des KKBK die jungen Forscher mit einer der Experimentekisten. Parallel hatte Frau van Rompaey eine eigene Kiste mit Versuchsmaterialien zusammengestellt. In dem Treffen hatten die Kinder „der kleinen Forscher“ die Möglichkeit die Versuche teils angeleitet, teils frei ausprobieren zu können.

Verschiedene Versuche über Anziehung und Abstoßung durch die magnetischen Pole,  zum Beispiel um Modellautos fahren zu lassen, die Herstellung eines Kompasses durch die Kinder wurden begeistert von den Erstklässlern durchgeführt. Im abschließenden Reflexionsgespräch entwickelten die Kinder weitere Ideen zu Experimentekisten, die dann anschließend dauerhaft der OGS zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Kinder wünschen sich Themen über Tiere, Musik/Töne, Wasser, Farben mischen aber auch etwas über Zaubern/ Fantasie.

Auch in Zukunft haben hoffentlich viele Kinder der OGS „Die kleinen Forscher“ viel Spaß daran wissenswertes über Naturwissenschaften mit Hilfe dieser Kisten zu erlernen.

Die Experimentekisten des KKBK können sich die Studierenden der Oberstufe der Erzieher und des Anerkennungsjahres sowie Kitas im Bereich Oberhausen ausleihen.

Kontakt Herr Stein: p.stein@kkbk-ob.de.


Die Berufspraktikantenbörse mit den Studierenden der Klassen SP81, SP82 und SP83

Am 10.09.2019 fand ganz getreu dem Motto „the same procedure as every year“ auch in diesem Jahr wieder die Berufspraktikantenbörse für die drei Oberstufen der Fachschule des Sozialwesens, Fachrichtung Sozialpädagogik, statt. Die von den Studierenden eigens organisierte Veranstaltung in der Aula brachte viele sozialpädagogische Einrichtungen unterschiedlicher Träger mit den über 70 Studierenden zusammen, um ins persönliche Gespräch zu kommen.

Für die Studierenden war es jedoch keine alltägliche Veranstaltung auf der Suche nach einer  Berufspraktikantenstelle. Sie haben ihre Steckbriefe gestaltet und ausgehängt; haben sich mit sich selbst und den vertretenden sozialpädagogischen Einrichtungen beschäftigt und sich ihre Zukunft im Anerkennungsjahr ausgemalt. Die Studierenden konnten zahlreiche Informationen über potentielle Einrichtungen und mögliche Ausbildungschancen erhalten. Und auch neue Einrichtungen konnten für die Veranstaltung gewonnen werden.

Die diesjährige Berufspraktikantenbörse wurde zu einer gelungenen Veranstaltung und auch im Nachhinein kann man immer wieder feststellen, dass viele gelungene Kooperationen aus der Berufspraktikantenbörse hervorgehen.

 K. Raffelsieper

Mehr zur Berufspraktikantenbörse

Hier gelangen Sie zu einem Bericht über die Berufspraktikanten und PiA-Börse aus der Sicht eines unseren Kooperationspartners.


Studienfahrt der Klasse SP81 nach Euskirchen

In der Woche vom 16.09 bis zum 20.09.2019 hieß es für uns Kofferpacken und ab nach Euskirchen. Dort wohnten wir in dem Gästehaus Mottenburg des LVR Museums Tuchfabrik Müller. Vor der Studienfahrt wurden wir schon in vier Gruppen aufgeteilt, welche vor Ort Komplexe Spielvorhaben geplant, Angeleitet und durchgeführt haben. Die einzelnen Gruppen planten ein Chaosspiel, eine Spielekette, einen Escaperoom und eine Rallye durch Kuchenheim. Im Anschluss an die verschiedenen Spiele haben wir diese professionell und konstruktiv reflektiert. Die Planungen der Spielvorhaben dienten uns dazu, uns für unser fünfwöchiges Orientierungspraktikum mit Kindern im Schulkindalter nach den Herbstferien vorzubereiten und auszuprobieren.

Zudem haben die Gruppen auch für unser leibliches Wohl gesorgt und bereiteten an verschiedenen Tagen, jeweils das Frühstück und das Abendessen vor. Auch für das Abräumen und das Sauberhalten von Küche, Aufenthaltsraum und Co. waren sie verantwortlich.

Neben den Spielvorhaben hatten wir auch die Chance, die anliegende Tuchfabrik in jeweils drei Besuchen zu erkunden. Zudem konnten wir uns auch praktisch ausprobieren. Dazu gehörte das Bedienen einer Miniatur-Dampfmaschine, Filzen von kleinen Taschen, Batiken, Weben mit verschiedenen Materialien und das Erforschen des Erftmühlenbachs. Am Donnerstag duften wir sogar die Ausstellung „Mythos neue Frau“ besichtigen und wurden in die Mode der Vor- und Nachkriegszeit eingeführt.

Noch einen herzlichen Dank an unseren Referentinnen, welche uns mit Enthusiasmus und Engagement durch ein vielfältiges und informatives Programm geleitet haben.

Zusammenfassend war diese Woche für uns als Klasse sehr erkenntnisreich und erlebnisvoll.

Natalie Gruschka und Jessica Benninghoff (SP81)

Töpfern, Filzen, Seife machen – Ein Beitrag der Fachschule des Sozialwesens zum Weltkindertag der Stadt Oberhausen

Am 22. September 2018 fand anlässlich des Weltkindertags auf dem Stadtsportbund-Gelände ein kunterbuntes und abwechslungsreiches Programm für Kinder statt.

Unter dem Motto „Kinder brauchen Freiräume“ lud das Kinderbüro der Stadt Oberhausen zahlreiche Kooperationspartner ein, um für Kinder verschiedene Angebote und Aktionen anzubieten. Auch die Fachschule des Sozialwesens war mit von der Partie. Die Studierenden der beiden Oberstufenklassen SP71 und SP72 konnten mit ihren Angeboten wie „Filzen“, „Hände schminken“, „Seife selber machen“ und „mit Ton gestalten“ sowie „Bewegungsangebote mit Alltagsmaterialien“ Kinder begeistern und sich gleichzeitig schon mal in der Erzieherrolle in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit üben. Noch schöner wäre es gewesen, wenn sich auf dem weitläufigen Gelände noch mehr Kinder zum Spielen und Gestalten eingefunden hätten.