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Aktuelles aus der Berufsfachschule Gesundheit und Soziales

Theaterprojekt zum Thema Mobbing und Ausgrenzung

Schülerinnen und Schüler der Klassen BSG 61 und BSG 62 erarbeiteten im Rahmen von „Schule und Kultur“ mit der Theaterpädagogin Riccarda Tomberg  Szenen, in denen sie sich mit den Themen Ausgrenzung, Außenseitertum und Mobbing auseinander setzten. Diese Szenen führten sie einem Publikum – bestehend aus den Unterstufen und anderen Klassen –  in der Aula der Schule vor. Den Abschluss des Workshops wird ein gemeinsamer Theaterbesuch im Theater Oberhausen bilden.
Überwiegendes Fazit: Wir haben nicht geglaubt, dass Theater spielen so viel Spaß machen würde und dass wir uns so auf die Bühne trauen würden!

Stolpersteine

Die Opfer und die Geschehnisse der Nazizeit geraten immer mehr in Vergessenheit, so auch die Intrigen und Fehler, aus denen wir lernen sollten. Damit das nicht geschieht, erinnern „Stolpersteine“ im Pflaster an die Menschen, die in den Häusern gewohnt haben und verschleppt, misshandelt und ermordet wurden. Mit jedem Stein, dessen Glanz verloren geht, geht auch ein Stück weit unser Wissen über diese Gräueltaten verloren. Deshalb haben wir Schülerinnen und Schüler der Klassen BSG 61 und 62 mitgeputzt und zehn Stolpersteine in Oberhausen wieder glänzen lassen.

von Cindy Lobsch (BSG 61)

Putzen gegen das Vergessen

Im Laufe der Jahre verschwinden die Erinnerungen an die NS-Zeit immer mehr. Gerade wir Jugendlichen leben so sehr im Hier und Jetzt, dass wir uns kaum Zeit nehmen, über die Vergangenheit nachzudenken.

Um das damalige Leben und die Opfer der NS-Zeit nicht zu vergessen, machten wir mit bei einer Aktion der Oberhausener Gedenkstätte. Gemeinsam mit der Parallelklasse putzten wir zehn Stolpersteine, die im Pflaster der Bürgersteige eingelassen sind und an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Wir gingen von Stein zu Stein und trugen die jeweiligen Lebensgeschichten der Menschen vor, die wir zu Hause recherchiert hatten. Anschließend brachten wir die Steine wieder zum Strahlen.

Wir hoffen, dadurch die Erinnerungen wach zu halten an die getöteten und verschleppten Menschen, damit sich so etwas niemals wiederholt.

von Anneke Euwens (BSG 61)

 


BSG61 und BSG62 präsentieren ihre Praxiserfahrungen

Zum (fast) Abschluss der Klasse 11 präsentierten die Schülerinnen und Schüler der BSG 61 und 62 ihre vielfältigen Praxiserfahrungen. In Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens konnten sie in verschiedene Bereiche “hinein schnuppern” und mit unterschiedlichen Zielgruppen arbeiten. Fazit: “Wir konnten unsere Erwartungen und Vorstellungen überprüfen und uns selbst testen. Wir haben viel gelernt!”


 

Review –Theaterwerkshop und Theaterbesuch

Wir, die BSG 61, hatten die Möglichkeit, einen Workshop mit Führung im Theater an der Ruhr in Mülheim zu erleben. Der Workshop war auf das Theaterstück „Die Physiker“ bezogen, welches wir uns „danach“ angesehen haben. Herr Deutsch, der Theaterpädagoge, führte uns. Wir konnten Blicke hinter die Bühne, in die Schneiderei, die Werkstätten, die Gardaroben und in den Fundus werfen, während uns dazu eine Menge Informationen gegeben wurden. Schließlich durften wir einige Übungen und Szenen aus „Die Physiker“ auf der Bühne spielen.

Einige Tage später sind wir erneut gemeinsam nach Mülheim gefahren, um uns das Theaterstück anzusehen. Wir waren begeistert von den Schauspielern und dem Stück, welches wir von den ersten Reihen aus erleben konnten.

Nach der Aufführung hatten wir noch viel zu besprechen und zu diskutieren. Es war sehr besonders, im Publikum zu sitzen und zu wissen, wie es hinter den Kulissen aussieht und wie die Vorbereitungen abgelaufen sind und noch vieles mehr.

Insgesamt hatten wir einen schönen Abend und freuen uns auf einen weiteren Besuch des Theaters an der Ruhr im nächsten Schuljahr.

von Angelina Thill, BSG 62

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„Die Physiker“ – Theaterbesuch in Mülheim an der Ruhr

Am 7.6.1017 wagten wir, die BSG 61, uns in das Theaterstück „Die Physiker“ im Theater an der Ruhr. Doch dazu komme ich später, denn um ein Theaterstück richtig genießen zu können, sollte man sich im Theater auch richtig wohlfühlen und genau dafür sorgte unsere Deutschlehrerin, indem sie uns eine Führung mit Workshop ermöglichte. Herr Deutsch, der Theaterpädagoge, empfing uns und machte uns mit dem Theater vertraut. Es gab so viel zu sehen! Wir durften sogar eine kleine Modenschau hinlegen und in der Maske bestaunten wir Schminktöpfe und andere Utensilien. Doch das Highlight war der Workshop. Einige Schülerinnen und Schüler bekamen die Möglichkeit , sich in eine andere Rolle hinein zu versetzen und Szenen aus „Die Physiker“ zu spielen. Wie sie sich fühlten, kann man auch an den ausdrucksstarken Fotos sehen. Zum Schluss sammelten wir uns alle im Park hinter dem Theater. Dort lasen wir aus dem Stück und versuchten uns gegenseitig von der Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der Menschheit zu überzeugen. Nach diesem tollen Workshop freuten wir uns auf die Vorstellung. Wir ergatterten die ersten Reihen und waren mitten drin – mit direktem Blickkontakt und lustigen „Spuckattacken“. Als wir das Theater verließen, stand allen die Begeisterung ins Gesicht geschrieben und unsere Gesprächsthemen waren Einstein und Neumann.

von Vanessa Plementas, BSG 61

 


Alles Theater mit der BSG62

Gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin Frau Lehmann besuchten wir das Theater an der Ruhr in Mülheim. Wir schauten hinter die Kulissen, bestaunten Werkstätten und Garderoben und durften Perücken und Kleider anprobieren. Und alle waren überrascht vom vielfältigen Leben und Arbeiten hinter der Bühne. Aber dann ging es auf die Bühne! Angeleitet von der Theaterpädagogin Frau Meschede taten wir unsere ersten Schritte als Schauspielerinnen und Schauspieler in verschiedenen kleinen Improvisationen. Wir fanden
uns richtig gut!
Abgerundet wurde das Theatererlebnis dann mit einem Besuch des Stückes „Die Physiker“ von F. Dürrenmatt. In der ersten Reihe sitzend waren wir (fast) Teil des Geschehens und konnten hautnah die SchauspieleInnen bewundern. Unser Kommentar: „Das war richtig cool! Hier wollen wir wieder hin!“
Danke für einen tollen Theaterabend.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse BSG62

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Prävention – und wenn es doch passiert?! Projektwoche der Oberstufen

In einer Projektwoche entwickelten die Schülerinnen und Schüler der BSG-Oberstufen Präventionsangebote für verschiedene Zielgruppen. Ihre Ergebnisse präsentierten sie am 9. März 2017 vor der Klassen der Unterstufen und den Schülerinnen und Schülern der IFK.


BSG-Schüler/innen gestalten und besuchen einen Markt der Möglichkeiten zum Praktikum

Die ersten Schultagen haben ereignisreich begonnen im Bildungsgang Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales. Die Schüler/innen der Oberstufe haben einen Markt der Möglichkeiten vorbereitet, an dem sie an Ständen die Praktikumsmöglichkeiten im Bildungsgang präsentieren. Die Schüler/innen der Unterstufen informierten sich als Besucher über die Bereiche Krankenhaus, Arztpraxis, Physio-/Ergotherapie, Seniorenheim, Jugendzentrum, Offener Ganztag und Kindertageseinrichtung. Sie erhielten von den Oberstufenschülerinnen und -schülern viele Informationen und Tipps zum Praktikum und konnten verschiedene berufsbezogene Tätigkeiten ausprobieren.


 

Erfolgreiche “Machtage” in der BSG41 und BSG42

Mit einem vielseitigen Präsentationstag endete die Projektwoche “Machtag” in der Unterstufe der  Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales. Nach einem Workshop-Tag, an dem die Schüler/innen unterschiedliche Angebote aus den Bereichen Bewegung, Kreativität und Gesundheit wahrnehmen konnten, entwickeln sie an drei Tagen selbst Angebote für unterschiedliche Zielgruppen. Einen Eindruck vermitteln die folgenden Fotos.


EU-Kompaktseminar in der BSG32

Ein Artikel von Isabell Stolte

Eigentlich haben die meisten Schüler alle ein recht eingeschränktes Wissen über die EU. Dabei leben wir doch hier. Doch wirklich auseinandergesetzt mit dem Thema hat man sich noch nicht – wenn, dann nur indem man negative Äußerungen tätigt, welche man irgendwann vielleicht einmal aufgeschnappt hat. Aber was passiert wirklich in der EU? Muss man Angst vor bestimmten Sachverhalten haben? Warum gibt es überhaupt die EU und welche Komponente spielen eine Rolle? Wie stehen wir zu bestimmten Fragen und beschweren wir uns zu Recht ? All diese Fragen und auch noch weitere werden uns an diesem Tag am Käthe Kollwitz Berufskolleg in einem EU Kompakt Seminar beantwortet und erklärt.

Das Seminar findet im Klassenverband statt und zwei Studentinnen von der Schwarzkopf Stiftung, die mit diesem Thema sehr vertraut sind, haben die Aufgabe, es uns Schülern spannend und erfrischend näher zu bringen. Der Einstieg beginnt mit einem lockeren Gespräch im Stuhlkreis über die EU – bei dem unsere teilweise geringen Vorkenntnisse gefragt sind. Schon hier merkt man, wie wenig sich viele von uns, mit diesem – uns doch in vielerlei Hinsicht betreffenden Thema – auseinandersetzen. Denn bei vielen Fragen der Seminartrainer stehen einigen von uns die Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Doch diese Fragezeichen verschwinden durch abwechslungsreiche und schnell verständliche Beispiele und Übungen der Seminartrainerinnen. Im Grunde beschäftigt sich das Seminar mit drei Kernthemen. ”Warum gibt es die EU?”; ”Wer ist die EU?”; ”Was macht die EU?” 

Wir Schüler werden sehr mit einbezogen und können uns die Lösungen selbst erarbeiten. ”Warum gibt es die EU?” Hier werden die Meilensteine der EU Geschichte erarbeitet. Man kann anhand eines vierTische langen Zeitstrahls genau verfolgen, was in welchem Jahr passiert. Fünf Schülerinnen sitzen motiviert und voller Informationen hinter den Tischen, während der Rest der Klasse vor diesen steht und mit gespannter Miene zuhört, was es mit der EU Geschichte auf sich hat. Die Atmosphäre ist sehr entspannt und das Material sehr informativ und hilfreich, um auf die nächsten Kernthemen einzugehen. 

”Wer ist die EU?” Hier werden vier Schülerinnen die Akteure der EU, zu sogenannten Profis in dem Thema und sie müssen den anderen Schülern erklären, was ihre Aufgaben sind. Ein Schüler ist z.B das Europäische Parlament und erzählt: ” Die Mitglieder des Europäischen Parlaments sind die Vertreter der europäischen Bürgerinnen und Bürger. Sie werden in direkten Wahlen alle fünf Jahre neu gewählt. ” Die drei weiteren Schüler sind die Europäische Kommission, der europäische Gerichtshof und der Europäische Rat, und auch hier werden die von den Schülern erarbeiteten Informationen fachlich und kompetent an die anderen weitergegeben. 

”Was macht die EU?” Anhand eines Rollenspiels kann man hier nun die Kompetenzen der EU erkennen, welche Aufgaben die EU hat oder welche noch in der nationalen Hand liegen. 

Dazu präsentieren diese Schüler sehr humorvoll eine ”Talkshow” Die Atmosphäre ist sehr locker und angenehm. Trotzdem besteht immer noch eine geeignete Lernatmosphäre. Es werden Fragen gestellt, wie: ” Wer ist für die Steuern zu ständig? Die EU oder Deutschland?” und daraufhin wird das ‘Publikum’ aufgefordert per Handzeichen zu entscheiden. Zum Ende werden diese Fragen dann durch die erarbeiteten Informationen der ”Talkshowbesucher” bzw. der anwesenden Schüler beantwortet. 

Das EU Kompakt Seminar hat uns Schülern im Großen und Ganzen sehr viel geholfen und kleine Einblicke in die sehr große und umfangreiche ”Welt der EU” gegeben. Nach dem Seminar, weiß man nun wenigstens, worüber man sich überhaupt beschwert, oder dass es meistens sogar sinnfrei ist, sich zu beschweren – da vieles doch so läuft wie es laufen soll. Zudem wurden einem weitgehend alle Fragen beantwortet, die man vorher hatte oder die sich während des Seminars erst ergeben haben. Was sehr positiv war, ist, dass wir als SchülerInnen aktiv an dem Seminar teilnehmen konnten. Damit meine ich, dass wir uns Sachen selber erarbeiten konnten und auch in Fragestellungen mit einbezogen wurden. Vor allen Dingen aber, dass auch uns die Chance gegeben wurde, unsere eigene Meinung zu äußern und diese durch ergänztes Hintergrundwissen zu ändern oder zu verstärken. In der Zukunft werden sich einige von uns zwei mal überlegen, ob man sich über Dinge beschwert von denen man im Grunde genommen vorher viel zu wenig weiß. Gerne wieder! 

Dezember 2014

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